Schwäbisch Gmünd, 2013

Lorch: Liebenswert, erholsam und geschichtsträchtig

Die liebenswerte Kleinstadt im Herzen des Stauferlandes bietet mit ihrer Geschichte, ihren Kulturschätzen, Erholungseinrichtungen und einem umfassenden Freizeitangebot rund 11.000 Einwohnern und Gästen beste Voraussetzungen zum Leben, Wohnen und Wohlfühlen.

Mitten im Stauferland, überragt vom einstigen Benediktinerkloster, liegt dieses liebenswerte Städtchen. Eingebettet in die waldreiche Hügellandschaft, an der engsten Stelle des Remstals, zeichnet sich das ehemalige geistige Zentrum der Staufer durch sein mildes Klima aus.

Nicht nur die Römer siedelten hier, auch Friedrich Schiller sowie Eduard Mörike weilten längere Zeit in der Stadt an der Rems, welche am 22. Juni 1865 vom wurttembergischen König Karl I. das Stadtrecht erhielt.

Kunst und Kultur, Sport und Erholung, Natur pur, regionale Küche, aber auch moderne Architektur und ein hervorragender Wirtschaftsstandort, für all das steht Lorch als Tor zur Metropolregion Stuttgart und in den Naturpark Schwäbisch-Fränkischer Wald.

Von Römern und Limes bis hin zum Kloster –  die geschichtliche Vergangenheit
Einer der markantesten Punkte des obergermanischen und rätischen Limes liegt am rekonstruierten römischen Wachturm nahe des Klosters Lorch. Der südlich des Mains schnurgerade in nahezu nordsüdlicher Richtung verlaufende Limes biegt an dieser Stelle unmittelbar nach Osten ab und bildet das bekannte Limesknie. Im Jahr 2009 wurde dieses direkt beim Wachturm durch eine Holzpalisade visualisiert.

Schon von weither sichtbar liegt das Kloster Lorch auf einem Bergvorsprung über dem Remstal. Im Jahre 1102 wurde es von Friedrich I., dem ersten Staufer auf dem schwäbischen Herzogsthron, und seiner Frau Agnes von Waiblingen als Grablege der Staufer gegründet.

Königin Irene Maria von Byzanz ist die berühmteste Stauferin, die hier bestattet wurde.
Noch heute kann die reizvolle Klosteranlage mit Kirche, Klausur, Wirtschaftsgebäuden und Klostergarten, umgeben von einer noch vollständig erhaltenen Ringmauer, besichtigt werden.

Seit dem 900jährigen Klosterjubiläum im Jahr 2002 kann im Kapitelsaal des Klosters das weithin bekannte Stauferrundbild des Lorcher Künstlers Hans Kloss besichtigt werden. Außerdem befindet sich vor dem Eingang des Klosters Lorch die Stauferfalknerei, die mit einer spektakulären Flugshow „Über die Kunst mit Vögeln zu jagen“ innerhalb der imposanten Kulisse des Klosters und mit Sicht auf die Dreikaiserberge, Hohenstaufen, Rechberg und Stuifen jeden Besucher in Staunen versetzt.