Schwäbisch Gmünd

Schwäbisch Gmünd, 2013

Die Älteste Stauferstadt

Schwäbisch Gmünd; eine lebendige Stadt mit historischer Kulisse. Steinerne Zeitzeugen aus über acht Jahrhunderten reihen sich auf dem Gmünder Markt-platz. Wer in einem der dort zahlreichen Straßencafés Platz genommen hat, kann mit einem Rundblick die Geschichte der ältesten Stauferstadt erfahren und leicht erkennen, weshalb dieser Platz zu den schönsten in Süddeutschland zählt.
Die romanische Johanniskirche mit ihren skurrilen Fresken, mittelalterliche Fachwerkbauten und üppige Barockhäuser reihen sich zu einer beeindruckenden Einheit aneinander.
Nur ein Steinwurf entfernt steht die älteste Hallenkirche Süddeutschlands, das Heilig-Kreuz-Münster. Einst der Stolz des aufstrebenden, selbstbewussten Bür-gertums der ehemals Freien Reichsstadt ist das Parlerbauwerk auch heute noch geistlicher und weltlicher Mittelpunkt. Ein kleiner Stadtspaziergang durch die historische Innenstadt erschließt dem Besucher von hier aus ein kunsthistorisches Schatzkästlein: Skulpturen, Fassadenmalereien oder Heiligenfiguren; manche davon verborgen in schmalen Gassen, in Häusernischen und stillen Winkeln. Allerdings sollte man sich Zeit nehmen für Schwäbisch Gmünd.
Die Stadt, eingebunden in die Region Ostwürttemberg, aber auch deren Tor zum Großraum Stuttgart, ist so reich an sakralen und weltlichen Kunstwerken, dass der eilig Durchreisende nur das besonders Augenfällige erfassen kann. Dennoch hat er dann nur einen Bruchteil dessen gesehen, was jedem Gmünder sonst noch ans Herz gewachsen ist.
Die Grät, die Fuggerei, das Amtshaus des Spitals zum Heiligen Geist, das Korn-haus oder der Kreuzweg hinauf zum St. Salvator.
Auch die liebenswürdig-lebensfrohen Gmünder sollte man kennen lernen und mit ihnen in gemütlicher Runde zusammensitzen. Selten gibt es ein Wochenen-de, an dem nicht gemeinsam gefeiert würde. Besonderer Höhepunkt des städti-schen Festkalenders sind in jedem Jahr die Jahrsgangsfeste, aber auch die Fasnet mit ihrem „Festival der schrägen Töne“, dem Guggenmusiktreffen.